Die psychomotorische Intervention in der Prävention
Im Erziehungsbereich von Krippe, Kindergarten und Grundschule kann die Psychomotorik präventiv eingesetzt werden. Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder bei ihren psychischen Reifungsprozessen. Sie begleiten sie auf dem Weg vom körperlich-emotionalen Erleben, über Bewegung, Spiel und die Lust am Handeln bis hin zur Freude an Sprache und Denken.
Weiterbildungen im präventiv-pädagogischen Bereich (Grundlagenseminare)
Die psychomotorische Intervention in der Therapie
In der Therapie wird Kindern mit Schwierigkeiten ein sicherer, Halt gebender Raum angeboten, in dem sie in ihrem Sosein angenommen werden und in Handeln und Worten zum Ausdruck kommen können. In diesem Ausdruck, in ihren 'Beweg-Gründen' * verstanden zu werden und Gehör zu finden, hilft ihnen, ein stabileres Selbst zu entwickeln. Begleitet und unterstützt werden sie dabei durch eine authentische und empathische Beziehung mit den Psychomotorik-Therapeut:innen.
(*siehe gleichnamiges Buch von Marion Esser: Beweg-Gründe – Psychomotorische Praxis Aucouturier in der Therapie, Ernst-Reinhardt Verlag München, 5. Auflage und Marion Esser: Beziehung wagen – Mit Körper und Bewegung (psycho-)therapeutisch arbeiten, proiecta Verlag Bonn)