In Bewegung und Spiel sieht Aucouturier den Ausdruck inneren Bewegtseins eines Kindes und findet hier den Zugang zu dessen früher Lebens- und Beziehungsgeschichte. Ausgangspunkt für die psychomotorische Arbeit ist dabei gerade nicht, was das Kind nicht kann, sondern das, was es zu tun vermag. Das hilft dem Kind, Vertrauen und Sicherheit (wieder) zu finden. Besonders auch die »schwierigen« Kinder, die einen Mangel an emotionaler Bindung und adäquater Resonanz erfahren haben, können so erreicht werden.
Siebenteilige Seminarreihe: Das Kind erzählt im Psychomotorik-Raum seine Geschichte. Die inneren Bilder von Kindern, die in der Psychomotoriktherapie zum Ausdruck kommen, stellen hohe Anforderungen an die Psychomotorik-Therapeut:innen – an ihre Präsenz und professionelle Begleitung des Kindes. Die eigene Haltung und Person zu hinterfragen, bleibt eine Aufgabe für jeden in therapeutischen Prozessen intervenierenden Menschen.