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Die Entwicklung
der »PPA« in Deutschland
Begründer der Psychomotorischen Praxis ist Bernard Aucouturier.
Er ist Sportpädagoge und Preisträger mehrerer Auszeichnungen
im Bereich Jugend und Sport. In mehr als 35 Jahren praktischer Arbeit
mit dem Kind hat er einen eigenständigen psychomotorischen
Ansatz für Prävention und Therapie des Kindes entwickelt,
der besonders in den romanischen Ländern weite Verbreitung
gefunden hat.
Die europaweit tätigen Ausbildungsinstitute,
die nach Aucouturier arbeiten, haben sich in der Association
Européenne des Ecoles de Formation de Pratique Psychomotrice
(ASEFOP) zusammen geschlossen, deren Gründer und Gründungspräsident
Bernard Aucouturier ist. Bis 2009 war er als Ausbilder in den Schulen der ASEFOP tätig.
In Deutschland wurde Aucouturier Anfang der
achtziger Jahre über den Therapiebericht »Bruno«
bekannt.
Seit ihrer Rückkehr aus Frankreich 1988, wo Marion Esser ihre
Psychomotorik-Ausbildung bei Bernard Aucouturier am Centre d´Education
Physique Spécialisée in Tours abgeschlossen hat, verbreitet
sie diesen Ansatz in Fortbildungen, Vorträgen und Veröffentlichungen
in der Bundesrepublik. Ihr Buch »Beweg-Gründe«,
1992 in erster Aufllage im Ernst Reinhardt Verlag München erschienen,
sorgte für Aufsehen in der deutschen Psychomotorik und brachte
neuen Diskussionsstoff für Inhalte und Konzeption. Seit 1997
werden Ausbildungsgänge in Deutschland durchgeführt. 2003 gründete Sie
das Ausbildungszentrum ZAPPA in Bonn. In ihrem Buch »Beziehung wagen«
überträgt sie die Konzepte des Ansatzes auf die pädagogischen und
therapeutischen Anforderungen der aktuellen Gesellschaft.
| Aufgabengebiete von ZAPPA |
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Informations- und Einführungsveranstaltungen, Fortbildungen,
Tagungen, Kongresse |
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Einjährige Weiterbildung in »PPA« für
die Intervention im präventiv-pädagogischen Bereich
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Dreijährige Weiterbildung in »PPA« für
die präventive und therapeutische Intervention |
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Supervision für Psychomotorik-TherapeutInnen |
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