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Weiterbildung zur therapeutischen Intervention (2)

Die Ausbildung in Psychomotorischer Praxis Aucouturier (PPA)
»Die Ausbildung ist kein Kurs zur Wissensvermittlung. Wir stellen einen Rahmen zur Verfügung, den die Teilnehmenden für ihre Ausbildung nutzen können…« (Bernard Aucouturier)

Die Ausbildung gliedert sich in 3 Bereiche, die eng miteinander verknüpft sind:

Theorie (150 Std.)
Im Mittelpunkt des theoretischen Ansatzes steht die präverbale Lebenszeit des Kindes, wie sie aus der Entwicklungspsychologie, der Psychoanalyse und der analytischen Säuglingsforschung bekannt ist.

Schwerpunktthemen sind
das psychodynamische Verständnis der kindlichen Entwicklung
die motorische Expressivität des Kindes und ihre Störungen
die Grundlagen und Handlungsprinzipien der »PPA«
Kriterien der psychomotorischen Beobachtung

Formation Personnelle Aucouturier (150 Std.)
Die Selbsterfahrung im Ansatz von Bernard Aucouturier ist zentraler Teil der Ausbildung. Sie dient der Sensibilisierung für die eigenen tonisch-emotionalen Resonanzen, die eigenen Widerstände, Wünsche und Lebenserfahrungen. Sie ist Grundlage, um dem Kind in der professionellen Arbeit auf einer tonisch-emotionalen Ebene mit Empathie, größtmöglicher Stimmigkeit und Klarheit begegnen zu können. Die Selbsterfahrung findet in der Gruppe statt und setzt die individuelle Bereitschaft voraus, sich auf körperlicher, emotionaler und verbaler Ebene einzubringen und in einen Prozess der Selbstreflexion einzutreten.

Praxis (300 Std.)
Die praktische Arbeit mit dem Kind wird von den AusbilderInnen anhand von Videosupervisionen und speziell dafür vorgesehenen Supervisionstagen begleitet.

Struktur der dreijährigen Ausbildung
Die Ausbildung soll den Teilnehmern ermöglichen, Menschenbild, Haltung und Handlungsweise der »PPA« kennen zu lernen und in die eigene berufliche Tätigkeit zu integrieren.
Die Zusatzausbildung ist berufsbegleitend und dauert drei Jahre. Jedes Ausbildungsjahr behandelt die drei vorgenannten Bereiche der »PPA« unter unterschiedlichen Schwerpunkten:

1. Jahr: Die psychomotorische Intervention im pädagogisch-präventiven Bereich
2. Jahr: Die psychomotorische Intervention in Fördergruppen
3. Jahr:
Die psychomotorische Intervention in der Einzeltherapie

Ein Ausbildungsjahr umfasst jeweils:
3 Theoriewochenenden
3 Selbsterfahrungswochenenden
4 Kompakttage
3 einzelne Supervisionstage über das Jahr verteilt

Schriftliche Arbeiten
Das erste Ausbildungsjahr wird mit einer Hausarbeit zur Beobachtung eines Kindes in einer Präventivgruppe abgeschlossen.
Den Abschluss der Ausbildung stellt eine schriftliche Ausarbeitung zur therapeutischen Arbeit mit einem Kind unter Anwendung der Konzepte der »PPA« dar.

Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an Fachleute in der pädagogischen und/oder therapeutischen Arbeit mit dem Kind.

Voraussetzungen für die Zulassung
abgeschlossene Berufsausbildung im pädagogischen, psychologischen, medizinischen und/oder sozialen Bereich
mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Arbeit mit Kindern / Jugendlichen
Teilnahme an Fortbildungen in »PPA« mit Selbsterfahrungsanteil bei Ausbildern der ASEFOP
Mindestalter ist 26 Jahre.

Abschluss
Bei Erfüllung der Ausbildungsbedingungen, regelmäßiger Teilnahme an den Ausbildungsseminaren und erfolgreichem Abschluss der schriftlichen Arbeiten erhalten die Teilnehmer/innen ein Zertifikat von der ASEFOP, der europäischen Vereinigung aller europaweit tätigen Ausbildungsschulen in »PPA«.

Kosten und Veranstaltungsort
Auf Anfrage

Träger der Weiterbildung
Zentrum für Aus- und Fortbildung in psychomotorischer Praxis Aucouturier (ZAPPA), Professor-Neu-Allee 6
53225 Bonn
Tel.:0228- 4 79 76 13
info@zappa-bonn.de

Beginn der Weiterbildung
Auf Anfrage

Bewerbung
Interessierte senden bitte ein Anschreiben, aus dem ihre Motivation zu dieser Weiterbildung hervorgeht, und einen Lebenslauf mit Foto an die Geschäftsstelle von ZAPPA. Danach findet ein Informations- und Auswahlgespräch in Bonn statt.

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