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Weiterbildung zur präventiv-pädagogischen Intervention (1)

Psychomotorische Praxis Aucouturier (PPA)
in Erziehungsbereich und Prävention –
Achtzehnmonatige Weiterbildung

Die Weiterbildung richtet sich an alle pädagogischen und erzieherischen Fachkräfte, die mit Kindern in Krippe, Kindergarten und Grundschule oder in Spieltreffs, kreativen Kinderwerkstätten und ähnlichen Einrichtungen arbeiten.

Ziele der Weiterbildung
Pädagogische und erzieherische Fachkräfte lernen eine Sichtweise auf die kindliche Entwicklung kennen, in der Körper, Handlung, Bewegung und Spiel eine neue Bedeutung erlangen.
Die Teilnehmenden werden ausgebildet in der Psychomotorischen Praxis Aucouturier (PPA) und erlangen professionelle Kompetenz in diesem Ansatz der Psychomotorik für ihre pädagogische und präventive Arbeit.

Lerninhalte
Die Prinzipien der Psychomotorischen Praxis Aucouturier (PPA) kennen zu lernen.
Die Fähigkeit zu erwerben, eine Kindergruppe aufzunehmen, zu leiten und ein Projekt in pädagogischer / präventiver psychomotorischer Praxis zu planen und durchzuführen.
Die Entwwicklungsphasen der psychomotorischen und psychologischen Entwicklung des Kindes kennen zu lernen.
Im pädagogischen Bereich die professionelle Kompetenz mit einer „unterstützenden Beziehung“ zum Kind zu vertiefen.
Die eigene Beziehungsfähigkeit zu hinterfragen und zu erweitern.
Ein erweitertes Verständnis zu entwickeln für die Problematik von Kindern mit Beziehungs- und / oder Kognitionsstörungen im Rahmen ihrer kindlichen Entwicklung.
Die Fähigkeit zu erlangen interdisziplinär zu arbeiten und mit den Familien und Einrichtungen / Schulen in Kontakt zu treten

Inhalte und Methodik
Die Weiterbildung erstreckt sich über drei Bereiche: Die theoretische Weiterbildung, die praktische Weiterbildung und die Weiterbildung der eigenen Persönlichkeit/Selbsterfahrung, die jeweils miteinander verbunden sind..

Die theoretische Weiterbildung (50 Stunden)
Die theoretische Weiterbildung besteht aus Seminaren zu bestimmten Themen und Kleingruppenarbeit zu empfohlener Lektüre und Diskussionen bezüglich der persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden.

Zu den Inhalten gehören
Theoretische Prinzipien, die Pädagogik und Methodik der »PPA«
Die psychomotorische Entwicklung des Kindes von den ersten körperlichen Wahrnehmungen bis zur Entwicklung des symbolischen Denkens
Die Fähigkeiten des Kindes bei der Geburt und im Verlauf des ersten Lebensjahres
Das Spiel des Kindes in der verschiedenen Altersstufen
Repräsentationshandlungen: von den ersten grafischen Spuren zum Kritzeln und zur Zeichnung

Die Weiterbildung der eigenen Persönlichkeit / Selbsterfahrung (50 Stunden)
Dieser Bereich der Weiterbildung setzt sich aus Arbeitseinheiten zusammen, die Momente von Körper- und Bewegungsarbeit, gestalterischem Ausdruck und Momente der Verbalisierung enthalten.
Dieser Bereich setzt die Bereitschaft der Teilnehmenden voraus, sich selbst in einen persönlichen Prozess und in der Gruppe einzubringen und Selbsterkenntnis und die eigene Beziehungsfähigkeit zu erweitern.

In der Weiterbildung der eigenen Persönlichkeit/Selbsterfahrung geht es darum:
Mit der eigenen Ausdruckfähigkeit und Spontaneität zu experimentieren.
Den Körper als Mittel für Ausdruck und Beziehung zu erfahren.
Aufmerksamkeit für sich selbst zu entwickeln für den Ausdruck der eigenen Empfindungen, Gefühle und Gedanken.
Die Kenntnis des eigenen Selbst und des Selbst in Beziehung zum anderen zu vertiefen.
Eine persönliche Haltung im Umgang mit dem Kind zu erlangen und zu integrieren, die geprägt ist von Empathie, der Fähigkeit dem anderen zuzuhören, ihn anzunehmen und ihm Sicherheit zu bieten, zu begleiten und Halt zu geben.

 

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